Beispiel VBZ
Im folgenden werden die Algorithmen anhand eines Realbeispiels verglichen. Ein großer Dank geht an die Verkehrsbetriebe Zürich, die uns die Daten zur Verfügung gestellt haben.
Szenario
In der folgenden Grafik sind die Daten der Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und des Fahrplans dargestellt.
In folgender Abbildung sind alle Touren der einzelnen Fahrzeuge über der Zeit dargestellt.
Aus dem “Negativ” des Fahrplans ergeben sich die Ladeintervalle. Da in dem Szenario mit einem SoC von 100 % gestartet wird, sind die ersten Fenster gestrichelt dargestellt, da hier keine Ladevorgänge stattfinden können.
Ergebnisse
Vergleich Simulation Referenz mit Heuristik und MILP
Der Referenzfall simuliert den Fall bei dem jeder Bus direkt bei der Ankunft mit maximal verfügbarer Ladeleistung lädt. Wird ein Infrastruktutlimit erreicht, wird unter den ladenden Bussen die Ladeleistung gleichverteilt. Das führt zu folgender Abbildung.
Mit der heuristischen Methode werden nun der Start der Ladeintervalle zeitlich verschoben um möglichst wenig Überlagerungen und somit eine geringere maximale aggregierte Ladeleistung zu erzeugen.
Die MILP-Methode erzielt das mathematische Optimum unter den vorgegeben Randbedingungen.
Die aggregierten Ladeleistungen aus den drei beschriebenen Methoden sind in folgender Abbildung dargestellt.
Eine weitere Möglichkeit die Ergebnisse zu Betrachten ist die kumulative Energie, die in folgender Abbildung dargestellt ist.