Beispiel VBZ

Veröffentlichungsdatum

3. Februar 2026

Im folgenden werden die Algorithmen anhand eines Realbeispiels verglichen. Ein großer Dank geht an die Verkehrsbetriebe Zürich, die uns die Daten zur Verfügung gestellt haben.

Szenario

In der folgenden Grafik sind die Daten der Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und des Fahrplans dargestellt.

Data

Data

In folgender Abbildung sind alle Touren der einzelnen Fahrzeuge über der Zeit dargestellt.

Fahrplan

Fahrplan

Aus dem “Negativ” des Fahrplans ergeben sich die Ladeintervalle. Da in dem Szenario mit einem SoC von 100 % gestartet wird, sind die ersten Fenster gestrichelt dargestellt, da hier keine Ladevorgänge stattfinden können.

Ladeintervalle

Ladeintervalle

Ergebnisse

Vergleich Simulation Referenz mit Heuristik und MILP

Der Referenzfall simuliert den Fall bei dem jeder Bus direkt bei der Ankunft mit maximal verfügbarer Ladeleistung lädt. Wird ein Infrastruktutlimit erreicht, wird unter den ladenden Bussen die Ladeleistung gleichverteilt. Das führt zu folgender Abbildung.

Ladefenster Referenz Simulation

Ladefenster Referenz Simulation

Mit der heuristischen Methode werden nun der Start der Ladeintervalle zeitlich verschoben um möglichst wenig Überlagerungen und somit eine geringere maximale aggregierte Ladeleistung zu erzeugen.

Ladefenster Heuristik

Ladefenster Heuristik

Die MILP-Methode erzielt das mathematische Optimum unter den vorgegeben Randbedingungen.

Ladefenster MILP

Ladefenster MILP

Die aggregierten Ladeleistungen aus den drei beschriebenen Methoden sind in folgender Abbildung dargestellt.

Aggregierte Ladeleistung viertelstündlich

Aggregierte Ladeleistung viertelstündlich

Eine weitere Möglichkeit die Ergebnisse zu Betrachten ist die kumulative Energie, die in folgender Abbildung dargestellt ist.

Kumulative Energie viertelstündlich

Kumulative Energie viertelstündlich